Wie alles begann

foto1Besorgte Eltern von behinderten Kindern suchten im Jahre 1988 eine Herberge für den heilpädagogischen Kindergarten der Caritas. Im Pfarrhaus in Uderns fanden sie nach monatelangem Suchen endlich eine Unterkunft. Natürlich waren diese Räumlichkeiten (die leerstehende Pfarrerwohnung) nur ein Provisorium.
Doch in der Not ist man flexibel und schnell zufrieden, dennoch entsprach es natürlich nicht den zeitgemäßen Anforderungen. Gleichzeitig mit dem heilpädagogischen Kindergarten gelang es uns auch die mobile Therapie der Kinderklinik Innsbruck in diesem Pfarrhaus unterzubringen. Hier werden Kleinkinder von Fachleuten der Universitätsklinik Innsbruck betreut, die wichtige Therapien, meist langfristig, benötigen. So ersparen sich auch viele Eltern und betroffene Kinder lange und beschwerliche Fahrten und Wartezeiten. Diese Behandlung vor Ort ermöglicht so zugleich effizientere und erfolgreichere Therapien.

Die Kinderklinik ist, wie der heilpädagogischen Kindergarten der Caritas, bis heute hier in Uderns tätig, nunmehr im später errichteten Caritas-Zentrum.
Während dieser ersten Zeit im neuen provisorischen „Zuhause“ im Pfarrhof in Uderns bildete sich eine rührige Elterngruppe, die sich regelmäßig traf. Dabei tauschten die betroffenen Eltern ihre Sorgen und Nöte, ihre Freuden und Ängste untereinander aus. Allmählich reifte der Entschluss, für alle mehrfach behinderten Kinder und Jugendliche des Zillertales ein Haus zu schaffen, wo
diese betreut werden können. So bildete sich eine sehr engagierte Elterninitiativgruppe mit dem Namen „SONNENSCHEIN“, unter der Patronanz der Pfarre Uderns.

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